Warum Latein?

23.04.2015 cleaulem

latein2

In meinem letzten Beitrag habe ich bereits erzählt, dass ich momentan dabei bin, Latein zu lernen. Nun möchte ich ein Paar Worte zu meiner Motivation loswerden, die Mühen auf mich zu nehmen, diese nicht ganz einfache Sprache zu lernen.

Die Hauptmotivation ist für mich in erster Linie natürlich ganz profaner Natur. Ich will mir als Bachelorstudent die Option offenhalten, später mal meinen Master in Geschichte zu machen. Und dafür braucht man nun mal das Latinum (also zumindest an den Unis in meiner Umgebung, da gibt es natürlich woanders Unis, die für den Geschichtsmaster kein Latinum voraussetzen). Außerdem kann Latein in anderen Bereichen auch von Nutzen sein, je nachdem wo ich einmal arbeiten möchte. So wäre der Archivardienst eventuell eine Zukunftsperspektive für mich, in denen Lateinkenntnisse ein nicht unerheblicher Vorteil wären. Doch abgesehen von solch profanen Überlegungen muss ich mich trotzdem auch fragen, welchen Nutzen das Studium des Lateinischen denn haben kann.

(mehr …)

Flattr this
Kategorie: Sprachen
Stichwörter:

Abenteuer Latein

20.04.2015 cleaulem

latein

Seit heute tue ich etwas ungeheuerliches: Ich lerne Latein. Heute ging das Sommersemester an meiner Uni los und heute morgen hatte ich gleich als erstes meinen Lateinkurs. Denn ich gedenke mein Latinum nachzuholen.

(mehr …)

Flattr this
Kategorie: Sprachen
Stichwörter: , , ,

Did people have human rights in the Paleolithic era?

18.04.2015 cleaulem

steinzeit

Hatten die Menschen im Paläolithikum Menschenrechte?

In der heutigen modernen Zeit halten wir es hier in Deutschland oder der westlichen Welt im Allgemeinen für selbstverständlich, dass für uns alle die Menschenrechte gelten. Doch selbst heute gibt es viele Menschen, denen diese grundlegenden Rechte verweigert werden, sei es durch andere Personen oder durch den Staat. Wenn Menschenrechtsverletzungen in die Medien kommen, ist oft von einem „Rückfall in die Steinzeit“ die Rede, als hätte es damals gar keine Menschenrechte gegeben. Doch gab es damals schon die Menschenrechte und galten sie für alle Menschen?

(mehr …)

Flattr this

Knipsen und Erleben

15.04.2015 cleaulem

fotorahmen

Wenn man eine Reise macht, interessante Orte besucht an denen man noch nie vorher war, dann will man dieses Erlebnis möglichst im Gedächtnis behalten. In unserer modernen Zeit ist dies einfacher denn je, denn so gut wie jeder Tourist hat seine Fotokamera dabei, um seine Erlebnisse für die Nachwelt festzuhalten. War es früher die 35mm Kompaktkamera und eventuelle eine SLR für den ambitionierten Amateur, so ist es heute die kompakte Digicam oder eine digitale SLR bzw. eine Bridge-Kamera.

Nun ist es so, dass manche Menschen es mit dem Fotografieren etwas zu ernst meinen und eigentlich nur noch damit beschäftigt sind, die exotischen Orte abzuknipsen. Sie nehmen ihre Umgebung nicht mehr bewusst wahr, sondern knipsen nur noch. Der polnische Künstler Artur Urbanski hat zu diesem Thema eine Fotoserie erstellt und auf Spiegel Online ein Interview gegeben.

(mehr …)

Flattr this

Deutschland und sein Buchmarkt

12.04.2015 cleaulem

buchmarkt

Bei faz.net lese ich heute morgen einen Artikel, der sofort mein Interesse geweckt hat. Denn er handelt vom deutschen Buchmarkt, der ja allein schon aus beruflichen Gründen in meinem Interessensfeld liegt. Der Artikel ist absolut lesenswert, doch ich will auch noch ein paar eigene Sätze dazu schreiben. Der Anfang ist auf jeden Fall schon interessant:

Allenthalben wird das Loblied auf den deutschen Buchhändler gesungen. Die Kulturstaatsministerin bekannte soeben auf der Leipziger Buchmesse, sie habe noch nie ein Buch online bestellt: Sie suche, trotz ihrer allgemeinen Wohlinformiertheit, den Rat eines singulären, persönlichen Buchhändlers.

Dass es dem deutschen Buchhandel so geht, wie es ihm geht, liegt erstens an den deutschen Großhändlern, die bis zum nächsten Tag liefern können – eilig wie Pharmadienstleister –, und zweitens an der Buchpreisbindung. Drittens am geringen Mehrwertsteuersatz. Viertens an einer äußerst kulanten Regelung der Verlage, die dem Einzelhandel erlaubt, nicht verkaufte Bücher zu remittieren, also mit geringem Risiko im Geschäft vorrätig zu halten. Das Buch gilt als bedrohte Art, weshalb viele Deutsche glauben, die günstigen Umstände wären auf ewig garantiert.

Diese ersten beiden Absätze sind symptomatisch für die Haltung des deutschen Buchhandels, sei es Verleger oder Händler. Und diese Haltung ist durchaus kritisch zu sehen. Da haben wir die Kulturstaatsministerin, die noch nie ein Buch online bestellt hat. Diese Aussage kenne ich selbst schon von persönlichen Begegnungen.

(mehr …)

Flattr this

Is boredom unfairly maligned?

11.04.2015 cleaulem

langeweile

Wird Langeweile ungerechtfertigterweise verleumdet?

Jeder kennt es doch. Man hat mal einen Tag frei, kann ohne jede Verpflichtung tun was man will. In seiner Vorfreude malt man sich die tollsten Dinge aus, die man tun kann. Man könnte mal wieder ein Bild malen, oder man macht eine Wanderung im Grünen, oder man räumt endlich einmal den Dachboden auf, was man schon seit so langer Zeit vor sich hergeschoben hat.

Dann endlich ist der Tag gekommen, man hat alle Zeit und Möglichkeiten der Welt und man tut: nichts! Man sitzt gelangweilt da, schaut fern oder surft im Internet und hat so überhaupt keine Lust, irgendetwas zu tun. Das Bild? Nein, ich bin nicht inspiriert genug. Die Wanderung im Grünen? Da müsste ich ja meine Wanderklamotten raussuchen und überhaupt. Der Dachboden? Naja, den kann ich ja auch nächste Woche noch aufräumen…

(mehr …)

Flattr this

Dann sollen sie doch Kuchen essen!

07.04.2015 cleaulem

kanelbulle

Da kommt die reichste Frau der Welt dahin und gibt glorreiche Tipps, wie man es so weit bringen kann wie sie selbst:

„If you’re jealous of those with more money, don’t just sit there and complain.“ […] „Do something to make more money yourself — spend less time drinking or smoking and socialising, and more time working.“

Ja, das sagt Gina Rinehart, die reichste Frau der Welt. Und sie geht natürlich mit gutem Beispiel voran, wenn man sich mal betrachtet, wie sie zu ihrem Vermögen gekommen ist:

Rinehart made her money the old-fashioned way: She inherited it.

Sie hat ihr Geld geerbt. Nichts mit „hat etwas getan um selbst mehr Geld zu verdienen“ oder „mehr Zeit damit verbringen zu arbeiten“. Sie hat es in den Schoß gelegt bekommen, und jetzt schmeißt sie im Glashaus mit Felsbrocken.

(mehr …)

Flattr this
Kategorie: Dummheit
Stichwörter: , ,

Why does fiction so often involve imagining the future?

04.04.2015 cleaulem

krakau2033

Warum beinhaltet Fiktion so oft eine Vorstellung der Zukunft?

Eine Fiktion ist eine Welt, die man selbst erschafft. Man denkt sich selbst Geschichten aus mit Ereignissen, Personen und eventuell auch Orten, die nicht in der Realität existieren. Wenn man sich eine fiktive Geschichte ausdenkt, ist man allmächtig. Nichts existiert oder geschieht in einer Fiktion ohne dass ihr Erschaffer dies will. Die Welt gehorcht den eigenen Regeln.

Doch so einfach ist es dann doch nicht. Je nachdem, welche Ziele ein Verfasser verfolgt, kann er selbst gewissen Einschränkungen erlegen sein, die die Fiktion entscheidend mitbestimmen. Dies hängt vom Genre der Fiktion ab, vom Ort, von der Zeit, in der sich die Geschichte abspielt. All diese Faktoren schränken den Autor stets ein, zwingen ihn in gewisse Bahnen, denen er nicht ohne große Mühe entkommen kann.

(mehr …)

Flattr this

Abnehmen ohne Verzicht!

02.04.2015 cleaulem

eincreme

Fettleibigkeit ist in Deutschland zu einer richtigen Volkskrankheit geworden. Auch ich muss leider zugeben von dieser Krankheit betroffen zu sein. Schon seit meiner Kindheit bin ich übergewichtig. Ich wiege über 100 Kilo und ich bin damit nicht glücklich.

Es gibt inzwischen eine richtige Bewegung, die das Ziel verfolgt, sich die Fettleibigkeit schön zu reden. Doch ich war mir immer bewusst, dass mein Zustand in keiner Weise erstrebenswert ist. Doch ich habe auch nie eine Möglichkeit gesehen, schlank zu werden.

Ich bin kein sportlicher Typ. Bei Fettleibigkeit ist Sport auch nicht wirklich empfehlenswert, zumindest sollte man es damit nicht übertreiben. Also muss man vor allem an der Ernährung etwas ändern. Ich war immer der Meinung, dass meine Ernährung eigentlich ganz normal sei. Ich habe nie erkennbar mehr gegessen als andere in meiner Umgebung.

(mehr …)

Flattr this
Kategorie: Ernährung
Stichwörter:

Projekt „Pro Tierschutz“

01.04.2015 cleaulem

schwein

Ab heute kann man in der Seitenleiste meines Blog einen Button des Projektes „Pro Tierschutz“ sehen. Dafür, dass ich diesen Button auf meinem Blog eingebettet habe, werden 20 Euro an ProVieh – Verein gegen tierquälerische Massentierhaltung e.V. gespendet.

Ich bin kein Hardcore-Naturschutzaktivist. Ich bin eher einer jener Passiven, die einfach nur zugucken statt anzupacken. Ich spende jedes Jahr einen kleinen Betrag an Greenpeace, damit mein Gewissen beruhigt ist. Und auch diese Aktion ist nur ein kleiner Beitrag, um unsere Welt zu einem besseren Ort für alle Lebewesen zu machen. Ich weiß, dass ich mehr tun könnte, wenn ich wollte.

Doch wenn wir alle auch nur einen kleinen Beitrag leisten, ist es immer noch besser, als gar nichts zu tun. Helft doch auch einfach mit. Wenn ihr ein Blog oder eine Website habt, dann integriert einen der Buttons. Es kostet euch nichts, nur ein wenig Arbeit. Aber das sollte es einem doch wert sein.

Flattr this

%d Bloggern gefällt das: