Abnehmen ohne Verzicht!

02.04.2015 cleaulem

eincreme

Fettleibigkeit ist in Deutschland zu einer richtigen Volkskrankheit geworden. Auch ich muss leider zugeben von dieser Krankheit betroffen zu sein. Schon seit meiner Kindheit bin ich übergewichtig. Ich wiege über 100 Kilo und ich bin damit nicht glücklich.

Es gibt inzwischen eine richtige Bewegung, die das Ziel verfolgt, sich die Fettleibigkeit schön zu reden. Doch ich war mir immer bewusst, dass mein Zustand in keiner Weise erstrebenswert ist. Doch ich habe auch nie eine Möglichkeit gesehen, schlank zu werden.

Ich bin kein sportlicher Typ. Bei Fettleibigkeit ist Sport auch nicht wirklich empfehlenswert, zumindest sollte man es damit nicht übertreiben. Also muss man vor allem an der Ernährung etwas ändern. Ich war immer der Meinung, dass meine Ernährung eigentlich ganz normal sei. Ich habe nie erkennbar mehr gegessen als andere in meiner Umgebung.

Nun versuche ich eine „Diät“, die mir ein Arzt, mit dem ich persönlich bekannt bin, angeraten hat. Es ist eigentlich keine Diät im wörtlichen Sinne, da ich im Prinzip auf nichts verzichten muss. Ich kann alles essen, was mir schmeckt und was mich „anlacht“. Ich kann auch soviel essen, bis ich satt bin. Was mache ich jetzt also anders?

Der Trick ist, dass ich jeden Bissen mindestens 40 mal kauen muss ehe ich ihn runter schlucke. So wird das Essen im Mund vorverdaut. Außerdem führt es dazu, dass ich langsamer esse und so der Magen Zeit bekommt, das Sättigungsgefühl zu signalisieren. Wenn ich satt bin, soll ich mit dem Essen aufhören. Klingt doch eigentlich ganz einfach.

An meiner Ernährung selbst muss ich eigentlich nicht viel ändern. Süße oder gesüßte Getränke sind tabu, damit kann ich ganz gut leben. Während der Mahlzeiten trinke ich nichts, damit der Speichel nicht verdünnt wird und der Magen die Information bekommen kann, dass er genug Nahrung hat. Ballaststoffe sind wichtig, also viel Obst und Gemüse, vor allem Rohkost und Grünzeug. Ansonsten soll ich essen, was ich will. Ich muss auch nicht an Fett oder sowas sparen.

Die erste Woche

Diese Methode erfordert viel Disziplin, vor allem wenn man ein schneller Esser ist wie ich. Man muss jede Mahlzeit „zelebrieren“. Man muss bewusst essen, jeden einzelnen Bissen bewusst kauen, bis er ein flüssiger Brei ist und ihn dann schlucken. Diese Disziplin bringt nicht jeder auf. Ich war bis jetzt tapfer. Irgendwann hat man sich daran gewöhnt und dann macht man das von ganz alleine.

Ich befolge diese Methode nun seit einer Woche. Und was ist das Ergebnis? Ich habe tatsächlich vier Kilo abgenommen! Tendenz fallend. Am Anfang war es ungewohnt, der Körper war noch nicht darauf eingestellt. Ich habe am Anfang sogar die Erfahrung gemacht, dass mein Magen widersprüchliche Signale gesendet hat. Einerseits war ich pappensatt, andererseits verlangte mein Magen mehr Nahrung. Inzwischen fängt mein Körper an, sich an den neuen Ernährungsrhythmus zu gewöhnen. Und ich merke, dass ich insgesamt weniger esse.

Was habe ich heute gegessen? Heute morgen waren es zwei Scheiben Brot, eine mit gesalzener Butter und geschnittenen Lauchzwiebeln, die andere mit Paprikaaufschnitt. Dazu eine Banane. Ich war den ganzen Tag satt, ein richtiges Mittagessen habe ich nicht gebraucht. Mittags habe ich mir ein Stück Kuchen gegönnt. Dann habe ich heute Abend einen Teller Bohnengemüse mit Frikadellen und Kartoffeln gegessen. Nach einem Teller war ich total satt. Ich habe also im Vergleich zu früher sehr viel weniger gegessen, ohne hungern zu müssen oder auf etwas zu verzichten.

Ich werde auf jeden Fall weitermachen und am Ball bleiben. Mein Ziel ist es, unter die 100 Kilo zu kommen. Bis dahin ist noch einiges zu tun. Einen Jojo-Effekt werde ich nicht befürchten müssen, da ich meinen Essrhythmus nachhaltig umstelle und auch in Zukunft so essen werde.

Kategorie: Ernährung
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