Je suis Homo-Ehe

30.06.2015 cleaulem

regenbogen

Seit einigen Tagen habe ich auf Facebook eine Veränderung feststellen können. Mehrere meiner Freunde haben ihre Profilbilder geändert. Na ja, sie haben es weniger geändert als es modifiziert. Denn nun erleuchten ihre alten Profilbilder in den Farben des Regenbogens. Unter facebook.com/celebratepride kann man nämlich sein Profilbild derart buntig anpassen.

Der Anlass dazu ist das neuliche Urteil des Obersten Gerichtshofes der USA, das die Ehe für Homosexuelle in allen Bundesstaaten legalisiert. Somit ist ein wichtiger Schritt für die Gleichstellung aller sexuellen Orientierungen geschaffen. Doch ich muss ehrlich sagen: Dieses Zurschaustellen von „Solidarität“ geht mir ehrlich gesagt auf die Nerven.

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Null Ahnung, aber eine große Klappe

28.06.2015 cleaulem

nichtmeinproblem

Wenn ich mich mit anderen Menschen unterhalte, fällt mir sehr oft eine Sache auf, die mich immer fürchterlich ärgert: Wenn diese Menschen eine Meinung zu irgendetwas haben, ohne selbst davon betroffen zu sein und deshalb keine Ahnung haben, wovon sie da überhaupt reden. Man ist schnell bei der Hand mit einer vorgefertigten Meinung.

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Das große Fressen, Teil 2

26.06.2015 cleaulem

kohldampf

Im ersten Teil dieses Beitrages habe ich das Problem der Lebensmittelverschwendung in unserer Gesellschaft geschrieben. Wie wir tonnenweise Lebensmittel wegwerfen, die eigentlich noch genießbar sind. Ich habe auch darüber geschrieben, dass der Hunger in der Welt kein Produktions-, sondern ein Verteilungsproblem ist. Doch mit diesen Aspekten ist meine Sicht auf die Schieflage in unserer Gesellschaft, was den Umgang mit Lebensmitteln angeht, noch nicht vollkommen dargelegt.

Ein weiteres Problem, das unsere Gesellschaft sehr akut trifft, ist der Konsum von Lebensmittel, die nicht weggeworfen werden. Also all jenes Essen, das in unseren Mägen landet. Kurz und gut: Wir essen zu viel.

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Kategorie: Alltag, Dummheit, Ernährung, Gesellschaft
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Flüchtlinge

23.06.2015 cleaulem

rheinufer

Vorgestern Abend ging ich mit meiner Freundin am Rhein spazieren. Es war recht kühl, der Himmel war bedeckt, doch es war trotzdem ein angenehmer Abend. Da fiel uns plötzlich ein junger Mann auf. Er war sehr dünn, hatte schwarze, gelockte Haare und eine dunkle Hautfarbe. Das musste wohl ein Flüchtling sein, dachten wir uns. Er stand da in Gedanken versunken mit Kopfhörern in den Ohren und blickte in Gedanken versunken auf den Fluss hinaus.

Was er wohl dachte, als er da stand und unentwegt aufs Wasser hinausblickte? Wir werden es nie erfahren. Welches Schicksal diesen Mann wohl hierher geführt hat. Was er wohl auf seinen Weg nach Deutschland alles erlebt haben mag. Wen er wohl in seiner Heimat hat zurücklassen müssen, mit wem er sich wohl auf den Weg gemacht hat. Ob er mitansehen musste, wie ein geliebter Mensch auf dem Weg starb? Sein nachdenklicher Blick verriet, dass er viel mitgemacht haben musste.

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Kategorie: Politik, Trauriges
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Das große Fressen, Teil 1

18.06.2015 cleaulem

lebensmittel

Wer kennt das nicht? Man mistet mal wieder den Kühlschrank aus und findet im hintersten Eck eine angebrochene Packung Wurst. Oh je, die sieht aber gar nicht mehr gut aus, also muss man sie leider wegwerfen. Ich persönlich finde es immer sehr schade, Lebensmittel wegwerfen zu müssen und ich habe dabei auch immer ein schlechtes Gewissen. Ich ärgere mich dann über mich selbst, dass ich es zugelassen habe, dass diese Lebensmittel schlecht werden.

Wenn ich mich dann aber umschaue, dann bekomme ich den Eindruck, dass ich mit diesen Skrupel doch sehr alleine bin. Denn was ich fast tagtäglich an Lebensmittelverschwendung allein in meiner direkten Umgebung beobachten muss, macht mich immer wieder unfassbar wütend.

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Why is gold valuable?

17.06.2015 cleaulem

reichtum

Warum ist Gold wertvoll?

Gold ist der Stoff, aus dem die Träume sind. Für Gold wurde schon gemordet, Kriege geführt und ganze Völker und Kontinente unterworfen. Gold ist ein begehrter Stoff. Dermaßen begehrt, dass es als das Synonym für alles Wertvolle gilt. So sagt man, wenn ein Gewürz oder eine andere Ware von hohem Wert ist, dass sie mit Gold aufgewogen wird. Dass Gold also wertvoll ist, ist eine allgemein anerkannte Tatsache.

Doch was macht Gold nur so wertvoll. Was ist das Besondere an diesem Metall, dass viele um den Verstand bringt?

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Kategorie: Examination Fellowships
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Hinterfrage alles!

11.06.2015 cleaulem

kunstaugen

Was soll ein Student an der Universität vor allem lernen? Heutzutage scheint die Hauptaufgabe der Unis zu sein, den Studenten genormte Lehrinhalte einzupauken, damit sie genormte Abschlüsse bekommen und so möglichst schnell für den Arbeitsmarkt konditioniert sind. Doch eigentlich ist die Hauptaufgabe eines Universitätsstudiums etwas, das in der heutigen Hochschullandschaft immer mehr in den Hintergrund gerät: den Studenten das kritische Hinterfragen von Sachverhalten beizubringen.

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Kategorie: Alltag, Gesellschaft, Politik
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Do it yourself

09.06.2015 cleaulem

retinette

Fast jeder Mensch hat ein Hobby, also eine Beschäftigung, der er ohne jedes Gewinnstreben ausübt. Natürlich machen manche Menschen ihr Hobby zum Beruf und verdienen damit gutes Geld, aber Hand aufs Herz: Das ist die große Ausnahme. Doch das macht nichts, denn normalerweise übt man sein Hobby nicht aus monetären Gründen aus. Im Gegenteil, viele Menschen stecken sogar sehr viel Geld in ihr Hobby. Doch darum soll es hier nicht gehen.

Bei bestimmten Hobbys, vor allem solche, die mit Technik (und auch mit Kreativität) zu tun haben, ist es die Beschäftigung mit der Materie an sich, die einem Befriedigung verschafft. Und dabei erwirbt man zwangsläufig ein gewisses Expertenwissen in dem Thema, mit dem man sich so gerne beschäftigt. Ich möchte hier zeigen, dass es gerade dieses Expertenwissen ist, das den besonderen Reiz dieses Hobbys ausmacht.

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Petrodollar und neureiche Proleten

05.06.2015 cleaulem

adler

Solche Geschichten kennen wir doch alle aus der eigenen Kindheit: Man ist in einem Bereich sehr gut, gehört vielleicht sogar zu den Besten. Doch dann kommt so ein reiches Kind daher, und dessen Vater, Inhaber einer großen Firma, kauft diesem die neueste und teuerste Ausrüstung, lässt es durch die besten Trainer in Höchstform trainieren und besticht vielleicht sogar Juroren oder Schiedsrichter, damit es ja der Beste wird und gewinnt. Und alle feiern dieses reiche Kind und bewundern es. Aber bei einem selbst bleibt dieses dumpfe ungute Gefühl zurück, dass es diesen Sieg gar nicht verdient hat. Dass es unter den gleich Bedingungen wie man selbst nicht den Hauch einer Chance gehabt hätte. Dass der Sieg eigentlich nur gekauft war.

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Filterkaffee, der ultimative Genuss für Hipster

04.06.2015 cleaulem

lofbergslila

Kaffee ist der Lebenssaft unserer Gesellschaft. Viele Menschen können nach dem Aufstehen überhaupt erst funktionieren, wenn sie ihre erste Tasse Kaffee getrunken haben. Mir geht es nicht anders. Jeden Morgen mache ich mir erst einmal einen Kaffee, um meine Neuronen zu aktivieren.

Ich war früher noch nicht einmal ein so großer Kaffeetrinker. Dies änderte sich mit meinem Auslandssemester in Schweden, dem Land der Kaffeetrinker (ich habe mal gehört, dass die Schweden den weltweit höchsten Pro-Kopf-Verbrauch an Kaffee haben). Dort lernte ich die vielfältigen Annehmlichkeiten der schwarzen Brühe kennen. Ich holte mir jeden Morgen vor der Uni einen Becher Kaffee, zum Mittagessen (in Schweden „Lunch“ genannt) zelebrierte ich geradezu nach der Mahlzeit meinen obligatorischen Kaffee, um die Verdauung anzuregen. Und ich habe in Stockholm den Fehler begangen, es mit dem „Kaffe med påtår“ (man bezahlt einmal und kann sich dann so oft man will nachschenken) übertrieben. Ich bekam zittrige Hände und meine Pupillen waren ziemlich geweitet. Doch ich überstand dieses Abenteuer ohne bleibende Schäden und frönte weiterhin dem Kaffeegenuss.

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