Why is gold valuable?

17.06.2015 cleaulem

reichtum

Warum ist Gold wertvoll?

Gold ist der Stoff, aus dem die Träume sind. Für Gold wurde schon gemordet, Kriege geführt und ganze Völker und Kontinente unterworfen. Gold ist ein begehrter Stoff. Dermaßen begehrt, dass es als das Synonym für alles Wertvolle gilt. So sagt man, wenn ein Gewürz oder eine andere Ware von hohem Wert ist, dass sie mit Gold aufgewogen wird. Dass Gold also wertvoll ist, ist eine allgemein anerkannte Tatsache.

Doch was macht Gold nur so wertvoll. Was ist das Besondere an diesem Metall, dass viele um den Verstand bringt?

Gold ist ein chemisches Element, das zu den Übergangsmetallen gehört. Besonders an ihm ist, dass es sehr korrosionsbeständig ist und von Säuren nicht angegriffen wird. Es lässt sich einfach bearbeiten und, was für seine Kulturgeschichte wichtig ist, es kommt in der Natur in gediegener Form vor. Das bedeutet, es kann in chemisch reiner Form gefunden werden, so dass man es sofort bearbeiten kann, ohne es mühsam aus einem Erz extrahieren zu müssen.

Der gelbe Glanz dieses Metalls und seine Seltenheit haben dieses Metall schon in der Frühzeit zu einem beliebten Schmuck gemacht. Gold zu besitzen war (und ist bis heute) ein Zeichen von Wohlstand. Und hier haben wir den Knackpunkt der Frage, warum Gold wertvoll ist. Denn man muss sich die Frage stellen, wozu Gold eigentlich nütze ist.

Der Hauptverwendungszweck von Gold ist seine Verarbeitung zu Schmuck und als Wertanlage. Vom praktischen Nutzen her wird Gold in der Elektronik verwendet, da das Metall korrosionsbeständig ist und sehr gut elektrischen Strom leitet. Ansonsten ist seine Verwendung (vor allem bedingt durch seine Seltenheit) weniger praktischer Natur.

Wenn man sagt, dass Gold hauptsächlich als Wertanlage verwendet wird, stellt man nur die Tatsache fest, dass es wertvoll ist, ohne dies nun zu erklären. Es ist eigentlich ganz einfach: Es ist die Seltenheit von Gold. Wenn man sämtliches Gold, dass in der gesamten Menschheitsgeschichte gewonnen wurde, zusammenstellen würde, bekäme man einen Würfel von knapp 20 Metern Kantenlänge. Realistisch betrachtet ist das nicht sehr viel. Es ist also sein charakteristischer Glanz und seine Seltenheit, die das Gold wertvoll machen.

Ein weiterer Faktor, der den Wert des Goldes ausmacht, ist ein psychologischer. Gold ist einfach ein effizientes Tauschmittel. Gerade weil es an sich keinen praktischen Nutzen hat, kann man Gold als neutrales Tauschmittel verwenden. Dazu kommt, dass es nicht verdirbt, nicht korrodiert oder sonst irgendwie seine Eigenschaften verliert. Gold lässt sich auch gut lagern, ohne das es an Wert verliert. Bei Naturalien ist dies nicht der Fall, wobei da auch hinzukommt, dass diese oft vom Tauschpartner nicht gebraucht werden und so der Handel nicht zustande kommt.

Der Wert des Goldes ist eine Art Übereinkunft zwischen verschiedenen Handelspartnern. An sich ist Gold tatsächlich wertlos. Der Wert von Geld oder einer Ware wird von Angebot und Nachfrage bestimmt und ist immer relativ. Ein Verdurstender in der Wüste würde für eine Flasche Wasser wahrscheinlich einen ganzen Goldbarren hergeben, nur um trinken zu können. Wenn es ums nackte Überleben geht, würde man sogar einen ganzen Lastwagen voll Goldbarren zurücklassen. Wenn man tot ist, kann man damit sowieso nichts mehr anfangen. Es ist dasselbe mit anderen Geldformen. Papiergeld zum Beispiel ist an sich auch wertlos, doch wird es behandelt, als wäre es tatsächlich von wert. Einfach weil es eine Übereinkunft gibt, dass man dieses Papier als Tauschware akzeptiert.

Gold ist also durch seinen auffälligen Glanz gepaart mit seiner Seltenheit wertvoll. An sich ist es recht nutzlos, es taugt höchstens als Schmuck. Für praktische Anwendungen um ganz großen Stil ist es zu selten. Logisch betrachtet ist Gold nicht wirklich wertvoll. Was es begehrenswert macht ist die Aussicht, mit seinem Besitz wertvolle Waren und Dienstleistungen eintauschen zu können und Reichtum und Macht zu erlangen.

Kategorie: Examination Fellowships
Stichwörter: , , ,

« - »

Keine Kommentare»»

Es gibt noch keine Kommentare zu diesem Artikel.

RSS-Feed für Kommentare zu diesem Beitrag- Trackback

Schreibe einen Kommentar!

Folgende HTML-Tags sind erlaubt: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong> .

%d Bloggern gefällt das: