Was ist wirklicher Tierschutz?

26.09.2015 cleaulem

hund

Ich bin ein ausgesprochener Tierfreund. Das kann man unter anderem daran sehen, dass ich in der Seitenleiste dieses Blogs ein Banner des Projektes „Pro Tierschutz“ platziert habe. Doch muss ich hier ein Paar Worte zum „Tierschutz“ loswerden, wie ihn einige andere Individuen betreiben und der in eine Richtung geht, die ich nicht gutheißen kann.

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Der Mensch und seine Evolution

15.09.2015 cleaulem

leonardo

Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass der Mensch ein ganz besonderes Tier ist. So besonders, dass es viele Exemplare dieser Spezies gibt, für die es eine Beleidigung darstellt als Tier bezeichnet zu werden. Und doch sind wir im Grunde nichts anderes als „nackte Affen“. Unsere Physiognomie ist tierisch. Wir gehorchen immer noch einigen Urinstinkten, die teilweise immens in unseren Alltag eingreifen und wir haben bis heute nicht die Grenzen unserer Körperlichkeit überwunden.

Was uns aber besonders von den Tieren unterscheidet, ist unser Lebensraum. Wir leben in einer Umwelt, die wir uns selbst geschaffen haben. Vor allem der moderne Mensch mit seinen Betonhöhlen und seinen Straßen hat sich seine Umwelt nach seinen eigenen Vorstellungen geschaffen. Diese Umwelt kann dabei durchaus vollkommen künstlich sein. Menschen können Wochen oder Monate in einer Umgebung existieren, in der sie keine einzige natürlich gewachsene Struktur zu sehen bekommen. Sogar die Stadtparks sind das Produkt von menschlicher Planung.

Hand auf’s Herz: Wer von uns kann heute noch ohne diese künstliche Umgebung existieren? Wer könnte in der Wildnis ausgesetzt auch nur eine Woche überleben? Allerhöchstens einige wenige ganz verwegene Abenteurer wie Rüdiger Nehberg. Wir sind auf ein Leben in der menschlich geschaffenen Umwelt ausgerichtet.

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Dummheiten aus dem Elfenbeinturm

12.09.2015 cleaulem

literatur

Heute vor genau einem halben Jahr ist Terry Pratchett gestorben, der Verfasser der berühmten und geliebten Scheibenweltromane. Von Millionen von Lesern wird sein Werk gefeiert, das vor geistreichen Ideen nur so sprudelt. Ich muss gestehen, dass ich noch nie ein Buch von Terry Pratchett gelesen habe. Doch ich will so bald wie möglich dies nachholen. Denn ich habe viel gutes über seine Bücher gehört.

Nun kann man natürlich verschiedene Ansichten über Terry Pratchett’s Werk haben. Man kann die Bücher lieben, aber sie auch einfach schlecht finden. Das ist vollkommen in Ordnung. Es gibt Bücher, die ich selbst nicht mag, weil mir ihr Schreibstil einfach nicht gefällt. Ich kann aber akzeptieren, dass andere diese Bücher mögen. Nun habe ich einen Artikel im Guardian von einem gewissen Jonathan Jones entdeckt, in dem er seine persönliche Abneigung gegen die Prosa von Terry Pratchett kundtut. Und dieser Artikel ist einer der dümmsten, den ich in letzter Zeit gelesen habe.

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Der Fehler in der Matrix

08.09.2015 cleaulem

zeitundgeld

Man muss schon ziemlich blauäugig sein, wenn man der Meinung ist, in Deutschland wäre das soziale Gefälle nicht sehr groß. Neue Studien zeigen sogar, dass dieses Gefälle sogar größer ist als früher angenommen.

Die reichsten ein Prozent der Haushalte in Deutschland besitzen 33 Prozent der Vermögen. Noch deutlicher wird es an der Spitze der Spitze: das oberste Promille (das sind ungefähr 40.000 Haushalte) halten mehr als 17 Prozent des Reichtums.

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Weniger als 100.000 Menschen in Deutschland besitzen fast ein Fünftel des Gesamtvermögens in diesem Land. Da muss man die Frage stellen dürfen, ob dieser Zustand gerecht ist, oder noch besser, ob er für unsere Volkswirtschaft überhaupt gesund ist. Die Antwort muss hier eindeutig „nein“ lauten.

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Eine Gesellschaft der Angst

24.07.2015 cleaulem

spielplatz

In was für einer Gesellschaft leben wir eigentlich? Da kann nicht mal mehr ein Vater mit seiner Tochter alleine auf die Straße, ohne als Kinderschänder tätlich angegriffen zu werden. Und es wird grundsätzlich ein Problem darin gesehen, wenn Eltern ihre Kinder nackt spielen lassen. Wie weit muss diese Hysterie denn noch gehen?

Vor allem der Artikel in der Zeit beleuchtet das Problem sehr gut. Bei allem wird stets danach geschaut, welche Gefahren auf die Kinder lauern. Demnach leben wir in einer Welt voller Bedrohungen, in der hinter jeder Ecke Perverse lauern, die nur darauf warten, ein argloses Kind nackt zu fotografieren und sich dann an den Bildern zu vergnügen.

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Null Ahnung, aber eine große Klappe

28.06.2015 cleaulem

nichtmeinproblem

Wenn ich mich mit anderen Menschen unterhalte, fällt mir sehr oft eine Sache auf, die mich immer fürchterlich ärgert: Wenn diese Menschen eine Meinung zu irgendetwas haben, ohne selbst davon betroffen zu sein und deshalb keine Ahnung haben, wovon sie da überhaupt reden. Man ist schnell bei der Hand mit einer vorgefertigten Meinung.

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Das große Fressen, Teil 2

26.06.2015 cleaulem

kohldampf

Im ersten Teil dieses Beitrages habe ich das Problem der Lebensmittelverschwendung in unserer Gesellschaft geschrieben. Wie wir tonnenweise Lebensmittel wegwerfen, die eigentlich noch genießbar sind. Ich habe auch darüber geschrieben, dass der Hunger in der Welt kein Produktions-, sondern ein Verteilungsproblem ist. Doch mit diesen Aspekten ist meine Sicht auf die Schieflage in unserer Gesellschaft, was den Umgang mit Lebensmitteln angeht, noch nicht vollkommen dargelegt.

Ein weiteres Problem, das unsere Gesellschaft sehr akut trifft, ist der Konsum von Lebensmittel, die nicht weggeworfen werden. Also all jenes Essen, das in unseren Mägen landet. Kurz und gut: Wir essen zu viel.

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Kategorie: Alltag, Dummheit, Ernährung, Gesellschaft
Stichwörter:

Das große Fressen, Teil 1

18.06.2015 cleaulem

lebensmittel

Wer kennt das nicht? Man mistet mal wieder den Kühlschrank aus und findet im hintersten Eck eine angebrochene Packung Wurst. Oh je, die sieht aber gar nicht mehr gut aus, also muss man sie leider wegwerfen. Ich persönlich finde es immer sehr schade, Lebensmittel wegwerfen zu müssen und ich habe dabei auch immer ein schlechtes Gewissen. Ich ärgere mich dann über mich selbst, dass ich es zugelassen habe, dass diese Lebensmittel schlecht werden.

Wenn ich mich dann aber umschaue, dann bekomme ich den Eindruck, dass ich mit diesen Skrupel doch sehr alleine bin. Denn was ich fast tagtäglich an Lebensmittelverschwendung allein in meiner direkten Umgebung beobachten muss, macht mich immer wieder unfassbar wütend.

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Hinterfrage alles!

11.06.2015 cleaulem

kunstaugen

Was soll ein Student an der Universität vor allem lernen? Heutzutage scheint die Hauptaufgabe der Unis zu sein, den Studenten genormte Lehrinhalte einzupauken, damit sie genormte Abschlüsse bekommen und so möglichst schnell für den Arbeitsmarkt konditioniert sind. Doch eigentlich ist die Hauptaufgabe eines Universitätsstudiums etwas, das in der heutigen Hochschullandschaft immer mehr in den Hintergrund gerät: den Studenten das kritische Hinterfragen von Sachverhalten beizubringen.

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Kategorie: Alltag, Gesellschaft, Politik
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